Meditation

„Ehrwürdiger, ich habe nachgedacht: Spirituelle Freundschaft macht doch sicher das halbe spirituelle Leben aus?“
„Sag`das nicht, Ananda, oh, sag`das nicht!“ antwortete der Buddha. „Spirituelle Freundschaft ist das ganze spirituelle Leben!“

Samyutta Nikaya 45.2

Treffen

samadhiFalls Sie Interesse an Meditation haben, können Sie gerne an unseren Meditationsabenden teilnehmen.

Weitere Informationen können Sie über unser Kontaktformular anfordern.

Sollten Sie bisher keine Meditationserfahrung haben, dann empfehlen wir Ihnen das kleine Büchlein „Wie man meditiert“ von Bhikkhu Yuttadhammo. Sie können es hier als PDF, mobi oder epup Datei herunterladen.

Weiterhin bieten wir auch eine Anleitung zur Vipassana Meditation auf unserer Webseite an.

Eine gute Einführung in die zentrale Lehre des Buddha stellt eine kleine Sammlung von Vorträgen von Ajahn Sumedho dar. Sie können dieses Buch hier als PDF, mobi oder epup Datei herunterladen.

 

Sittlichkeit und Zurückhaltung

Das Kloster als Ort spiritueller Übung pflegt eine Atmosphäre der Einkehr; diese wird getragen vom Respekt und der Rücksichtnahme seiner Gäste und seiner Gemeinschaft. Wir bitten unsere BesucherInnen, ihre Kleidung und ihr Verhalten mit diesem Bemühen in Einklang zu bringen.
Unsere Gäste sind somit gebeten, sich angemessen zu kleiden (keine kurzen Hosen und Röcke, keine schulter- oder bauchfreie Bekleidung) und sich in den gemeinsamen Räumen rücksichtsvoll zu benehmen.

Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie die Versammlungshalle (Sala) oder andere Klosterräume, die eine Buddha-Statue enthalten, ohne Schuhe betreten und die Fußsohlen nicht auf eine Buddha-Statue oder einen der Mönche richten.

Wir schätzen Ihre saubere und gepflegte Erscheinung und bitten zugleich, auf die Verwendung von Parfüm, Kosmetika und Schmuck zu verzichten. Mönche, Nonnen und Novizen vermeiden den Körperkontakt mit Angehörigen des anderen Geschlechtes als Teil ihrer Ordensdisziplin; wir bitten unsere Gäste, dies zu respektieren und gleichfalls auf unnötigen körperlichen Kontakt zwischen den Geschlechtern zu verzichten.

 

Sorgsamkeit

Alles was Sie im Kloster vorfinden, verdanken wir der Großzügigkeit von SpenderInnen. Wir bitten um Ihren bewussten Umgang und um Ihre Sorgfalt damit. Halten Sie Ordnung, insbesondere an Orten, die gemeinschaftlich genutzt werden.
Wenn Sie rauchen möchten, tun Sie es im Freien, außerhalb des Klosters, so dass Sie niemanden stören. Rauchen im Hause ist verboten.

 

Wie können Sie das Kloster unterstützen?

Der Unterhalt des Klosters und die Versorgung seiner Bewohner beruht auf dem Prinzip der freiwilligen Spende (in Pali „dāna“).

Die Ausgaben des Klosters für die Grundbedürfnisse seiner Bewohner, die Nutzung und den Unterhalt der Gebäude, alle Gebrauchsgegenstände und Verbrauchsgüter, Lebensmittel, einschließlich der obligatorischen Versicherungen – all dies wird durch Ihre Spende gedeckt. Entsprechend werden wir für Ihren Aufenthalt, für buddhistische Literatur oder für die Teilnahme an unserer Meditationsgruppe keine Kosten berechnen, sondern Sie einfach bitten zu bedenken, dass die finanziellen Aufwendungen, welche die Existenz unseres Klosters und dessen Klostergemeinschaft ermöglichen, abhängig von der Freigiebigkeit seiner Besucher ist.

Wir benötigen und schätzen Ihre Zuwendungen gleichermaßen. Sollten Sie unser Kloster wertschätzen und uns regelmäßig unterstützen wollen, so kann das z.B. mithilfe eines Dauerauftrages zugunsten des Trägervereins des Klosters geschehen.

Das dāna-Prinzip hat eine sehr lange Tradition im Buddhismus. Hierbei üben wir uns in Freigiebigkeit, was zweierlei Dinge in uns schulen soll. Zum einen geht es um die eigene Praxis der Großzügigkeit und dadurch die Entwicklung einer Verbundenheit mit allen Lebewesen. Der zweite Aspekt ist die Unterstützung von Mönchen und Nonnen, welche nach ihren Ordensregeln leben und u.a. keine Einkünfte haben, kein Geld gebrauchen und nur wenige persönliche Güter besitzen dürfen.

Die Entfaltung von Großzügigkeit als spirituelle Praxis ist eine Übung in der Kunst des Gebens und Nehmens und ein probates Mittel, um Habgier und Egoismus zu überwinden. Wir setzen uns mit unseren Prioritäten auseinander und versuchen zu erkennen, was uns in unserem Leben wirklich wichtig ist. Wo finden wir wahres Glück? Welche Auswirkungen hat das Wissen darüber auf unser Verhalten? In was investieren wir unsere Zeit, wofür setzen wir unsere Energie ein, was oder wen unterstützen wir mit unserem Geld?

Rechte Großzügigkeit und Offenherzigkeit schaffen innere Weite und Verbundenheit zu anderen Wesen. Wer großzügig sein kann ist reich, hat soviel, dass gegeben werden kann.

Durch die Praxis des Gebens üben wir letztlich auch ein aktives Loslassen von Dingen die uns ohnehin nur vorübergehend gehören. Gebe ich mit Freude, verbindet mich dies mit der Freude des Empfängers.

Wie finde ich das rechte Maß von Geben und Nehmen? Kann ich auch annehmen? Wo liegen meine Grenzen, kann ich sie weiten oder muss ich sie so akzeptieren?

Die Übung von Großzügigkeit, dāna, ist genau das, eine Übung, man kann nichts falsch machen!